Sportliche Laufbahn

 
     
  1986
Erste Versuche bei BMX-Rennen - der Spaßfaktor stand damals noch eindeutig im Vordergrund!
  1990-1994
wie fast jedes Kind - Fußball - Prädikat "talentfrei"
  1993
Mein Vater zeigt mir die ersten Schritte im Straßenradsport, kauft mir mein erstes Rennrad und ich fuhr mit ihm mein erstes Radrennen, ein Paarzeitfahren in der Kategorie "Vater-Sohn". Vorher wurde allerdings eifrig trainiert.
  1994
erste Radrennen Kat. "Schüler" im Team Vychodil
  1995-1996
Radrennen Kat. "Jugend" im Team Vychodil
  1997
Wechsel zu den Junioren - erste Teilerfolge stellen sich ein, im 1. Jahr Junioren konnte ich mich sogar bei einem Elite-Rennen gut in Szene setzen.
  1998
Wechsel in das beste Junioren-Team Österreichs, zum ARBÖ Remus rund um Jahrhunderttalent Bernhard Eisel. Sieg in der Junioren-Cup-Mannschaftswertung und einige Top-Ten- und Podiumsplätze waren die Ausbeute dieses tollen Jahres.
  1999
Premiere Kategorie "Elite" beim Team "ATUS Gratkorn". Nach relativ gutem Beginn trotz Knieproblemen im Winter wurde das Jahr eines zum Vergessen - Schulabschluss, Bundesheer...
  2000
Nach unglaublichem Trainingspensum in Winter Wechsel zum "ARBÖ Kindberg". Nach fast einem 3/4 Jahr Rennpause galt es wieder Anschluss zu finden, was bei einigen Rennen gut gelungen ist.
  2001
Wechsel zu ARBÖ Denzel Wien - eines der 10 besten Radteams Österreichs. Mit neuem Trainer und wahnsinnig hohem Trainingspensum ging es das erste Mal international ran. Zahlreiche internationale Weltranglistenrennen standen am Programm, die ich allesamt beenden konnte.
  2002
Mein stärkstes Jahr. Wieder für den ARBÖ Denzel startend, begann das Frühjahr bereits mit einigen Top-Ten-Platzierungen, unter anderem beim Int. Kirschblütenrennen (6.Pl. Kat.C+U23). Der Sommer sollte sich noch besser entwickeln. Durch konstant starke Leistungen wurde ich eine wichtige Stütze im Team für die Mannschaftswertung im Tschibo-Cup, bei dem sich unser Team mit dem 7. Jahresrang wieder in den Top Ten der besten österreichischen Elite-Teams platzieren konnte. Im Herbst gelang mir beim Weltranglisten-Rennen in St. Johann der 2. Platz in der U23-Kategorie, wodurch ich mich zum B-Fahrer qualifizierte.
  2003
Durchwachsener Winter mit Knieproblemen. Einige gute Platzierungen im Frühjahr, danach begannen die Turbulenzen. Die Motivation ließ etwas nach, ich widmete viel Zeit dem Beruf. Highlight des Jahres war bestimmt die Teilnahme am Grazer Altstadtkriterium mit Lance Armstrong. Nach dieser Saison wollte ich das Rad an den Nagel hängen.
  2004
Lange hielt ich es nicht aus. Nach einem äußerst trainingsarmen Winter stellte ich mich an den Start eines Hobbyrennens. Nachdem ich 3 Wochen nicht am Rad gesessen bin, rechnete ich mir natürlich wenig aus. Am Ende schaute der 4. Platz heraus. Gleichzeitig erfuhr ich von einem ehemaligen Kollegen, dass das Vychodil-Team nach 5 Jahren Abstinenz wieder den Rennbetrieb aufnehmen würde. Zu Beginn bin ich nur aus Spaß dem Verein wieder beigetreten, leckte aber schnell Blut und begann wieder mehr zu trainieren. Nach guten Trainingsleistungen löste ich, ohne es jemandem zu sagen, eine Lizenz und stellte mich im Juni zum schnellsten Radrennen Österreichs, dem Straßenrennen in Altheim an den Start. Nach mühsamen 110 Kilometern schaute immerhin ein 30. Platz hinaus (nach 47km/h Schnitt). Ich bestritt in dieser Saison noch ein paar Rennen, beendete die Saison aber im Herbst frühzeitig und beschloss nun endgültig, mit dem Radsport aufzuhören.
  2005
Wenig Training im Winter, im Frühjahr kam der sportliche Hammer - der Umzug der Firma nach Wien. Monatelang ohne Training hinterließ Spuren - 82 Kilogramm zeigte die Waage, 18 Prozent Körperfett - ich sah nicht mehr aus wie ein Sportler und fühlte mich schrecklich. Nachdem der ärgste Stress vorbei war, begann ich wieder zu trainieren. Graz-Wien und Wien-Graz wurde meine neue Lieblingsstrecke. Es dauerte nicht allzulange, da hatte ich mein Idealgewicht von 70 Kilo wieder erreicht. In diesem Jahr löste ich keine Lizenz, bestritt aber einige Marathons, die ich unter den Top-Five beenden konnte.
  2006
Ich wollte es noch einmal richtig wissen. Besessen und akribisch wie nie bereitete ich mich auf die neue Saison vor. Unzählige Stunden und Kilometer, genaueste Ernährung und ein disziplinierter Lebensstil ließen mich subjektiv gesehen in die Form meines Lebens kommen. Im Frühjahr hatte ich eine enorm gute Form, die auf einer soliden Basis stand. Im Mai kam jedoch der Hammer - schwerer Trainingsunfall mit Schlüsselbeinbruch, Gehirnerschütterung, Brustkorbprellung. Die Heilung dauerte ungewöhnlich lange, jedoch kämpfte ich ständig um mein Comeback - und es galang mir auch. Im Nachhinein gesehen war die Saison mit ein paar Siegen und guten Platzierungen bei kleineren Rennen doch noch recht passabel. Aber dieses Jahr und die Verletzung kostete Energie - sehr viel Energie - ich war leer und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe...
  2007

Die Aufgabe war gefunden - Triathlon
Bereits im ersten Jahr als Triathlet konnte ich einige Achtungserfolge erzielen. Nach einem trainingsreichen Winter mit vielen neuen Impulsen ging ich sehr motiviert und neugierig in die neue Saison. Ich konnte Erfahrungen und Erfolge auf allen wichtigen Distanzen im Triathlon erzielen. Der Saisonhöhepunkt war unumstritten meine erste IRONMAN-Distanz, die ich in Podersdorf mit 10 Stunden und 9 Minuten auf dem 38. Gesamtrang beenden konnte. Platzierungstechnisch durfte ich mich über einige gute Klassenränge wie den 6. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft über die Double Olympic Distanz in der Klasse MElite1 sowie den 5. Rang in der Österreichischen Mannschafts-Meisterschaft freuen,

  Mein 2. Jahr als Triathlet begann alles andere als optimal. Einige heftige private Rückschläge und Verletzungen machten mir neben enormem beruflichen Stress einen Strich durch die geplante gute Vorbereitung. Erst im Februar konnte ich halbwegs ordentlich trainieren und so ging ich mit gedämpften Erwartungen in die Saison. Mein Ziel waren 2 Langdistanzen, der Ironman Austria und die Langdistanz-Staatsmeisterschaft in Podersdorf, wo ich nach Mögichkeit eine Medaille in meiner Klasse holen wollte. Beim Ironman Austria ist mir mein Ziel, unter 10 Stunden zu finishen, haarscharf ausgegangen. Danach habe ich keine Pause gemacht und mich gezielt auf meinen 2. Saisonhöhepunkt in Podersdorf vorbereitet. Dort durfte ich mir nach einem äußerst schweren Rennen für mich etwas überraschend noch die Bronzemedaille in der Kategorie Elite 1 umhängen. Ich hatte also beide mir selbst gesteckten Ziele für 2008 erreicht. Als Draufgabe gab es nur 1 Woche später noch eine Halbdistanz, bei der ich meine im Höhentrainingslager erarbeitete Form noch besser abrufen konnte und mischte bis kurz vor Schluss ziemlich gut vorne mit (4. Zwischenrang). Leider spielte meine lädierte Leiste nicht bis zum Schluss mit, ich konnte jedoch noch den 11. Gesamtrang retten und kam mit persönlicher Bestzeit über die Halbdistanz ins Ziel.